Schon der "Wonnetropfen" kann zur Schwangerschaft führen

Coitus interruptus

Eine der bekanntesten und vermutlich auch die älteste natürliche Verhütungsmethode überhaupt, ist der unterbrochene Geschlechtsverkehr. Während des Geschlechtsverkehrs zieht der Mann seinen Penis aus der Scheide der Frau, bevor es zum Samenerguss kommt. Von entscheidender Bedeutung ist, dass keine Spermien in die Scheide bzw. Gebärmutter der Frau gelangen. Selbst erfahrene Männer mit einer sehr guten Körperbeherrschung können dies jedoch nicht vollkommen kontrollieren.

Wieso ist diese Verhütungsmethode so risikoreich?

Bereits vor dem eigentlichen Samenerguss, und ohne das der Mann dies bemerken würde, können geringe Mengen Samenflüssigkeit ("Wonnetropfen") in den Körper der Frau gelangen. Bereits diese geringe Menge kann Spermien enthalten, die zu einer Schwangerschaft führen können.
Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass der Coitus Interruptus keine ausreichende Sicherheit bietet. Je nach Studie liegt der Pearl Index dieser Verhütungsmethode zwischen dem Wert 8 und 27.