Frauen müssen Ihren Körper kennen, wenn sie natürliche Verhütungsmethoden bevorzugen

Die Billings-Methode

Die Billings-Methode - auch Schleimstrukturmethode genannt - ist eine Verhütungsmethode, die anhand der Beschaffenheit des Scheidenschleims, Rückschlüsse auf die fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage im Zyklus einer Frau  geben kann.
Bei einem trockenen Scheidengang geht man im Allgemeinen von einem unfruchtbaren Zustand aus. Bei einem feuchten Scheidengang und zusätzlichem weißen Scheidenschleim sind hingegen deutliche Anzeichen für eine Empfängnisbereitschaft gegeben.

 

Auch hier gilt: Eigene Körperkunde ist Pflicht!

Die Methode erfordert die tägliche Untersuchung der vaginalen Schleimbeschaffenheit und eine genaue Kenntnis des eigenen Körpers - nicht bei allen Frauen ist der Scheidenfluss gleich stark und es gibt z. T. erhebliche Abweichungen. Selbst bei einer sehr guten Kenntnis des eigenen Körpers kann die Billings-Methode als nicht besonders sicher eingestuft werden. Dies spiegelt sich auch im vergleichsweise hohen Pearl-Index Wert  von 15 wider. Die Methode wird daher meist eher in Verbindung mit anderen Verhütungsmethoden empfohlen, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft weiter zu verringern.