Richtig verhüten - damit es gar nicht erst zur Befruchtung kommt

Verhütungspflaster


Wie die Antibabypille enthält das Verhütungspflaster eine Kombination aus den Hormonen Östrogen und Gestagen. Anders als bei der Antibabypille werden die Hormone über die Haut aufgenommen und gelangen von dort in die Blutbahn der Frau.

Wirkung
Die Wirkungsweise des Verhütungspflasters ist mit der Antibabypille vergleichbar. Das Pflaster verhindert bzw. beeinträchtigt den Eisprung und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.

Das Verhütungspflaster - ein einfaches aber dennoch verlässliches Verhütungsmittel

Anwendung
Ein Verhütungspflaster wird genau 7 Tage lang getragen. Danach wird es durch ein neues Pflaster ersetzt und nach 7 Tagen wieder gewechselt. Nach 21 Tagen erfolgt wie bei der Antibabypille eine 7-tägige Pause, in der kein Pflaster getragen wird. Der Verhütungsschutz bleibt bestehen und auch eine Regelblutung setzt ein.
Ein besonderer Vorteil des Verhütungspflasters ist, dass nur alle 7 Tage an den Wechsel des Pflasters gedacht werden muss. Die Nebenwirkungen sind vergleichbar mit denen der Antibabypille (Übelkeit, Kopfschmerzen, sexuelle Unlust). Bei einigen Frauen kann es zu Unverträglichkeiten mit der Haut kommen, so dass Rötungen und Reizungen auftreten.

Die Verlässlichkeit dieser Verhütungsmethode ist sehr hoch. Der Pearl Index Wert liegt bei lediglich 0,72 bis 0,9 Prozent.